jagd-oesterreich.at https://www.jagd-oesterreich.at/ Dachverband „Jagd Österreich“ Thu, 24 Nov 2022 15:02:27 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 JAGD ÖSTERREICH: EU-Parlament will Anpassung des Wolf-Schutzstatus https://www.jagd-oesterreich.at/2022/11/24/jagd-oesterreich-eu-parlament-will-anpassung-des-wolf-schutzstatus/ Thu, 24 Nov 2022 14:51:12 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=29029 Die heutige Abstimmung des EU-Parlamentes ist ein erster Schritt in die richtige Richtung und muss dazu führen, die nun über 30 Jahre alte FFH-Richtlinie an die Realität einer rasch steigenden Wolfspopulation anzupassen, begrüßt DI Josef Pröll, Präsident von JAGD ÖSTERREICH das Abstimmungsergebnis. Der Verband JAGD ÖSTERREICH hat bereits 2017 vor einer rasant anwachsenden Wolfspopulation und ... Weiterlesen >

Der Beitrag JAGD ÖSTERREICH: EU-Parlament will Anpassung des Wolf-Schutzstatus erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>

Die heutige Abstimmung des EU-Parlamentes ist ein erster Schritt in die richtige Richtung und muss dazu führen, die nun über 30 Jahre alte FFH-Richtlinie an die Realität einer rasch steigenden Wolfspopulation anzupassen, begrüßt DI Josef Pröll, Präsident von JAGD ÖSTERREICH das Abstimmungsergebnis.

Der Verband JAGD ÖSTERREICH hat bereits 2017 vor einer rasant anwachsenden Wolfspopulation und einer Eskalation der Schäden in der Land- und Weidewirtschaft gewarnt und sich klar für eine Überprüfung des strikten Schutzstatus des Wolfes ausgesprochen. Mit der heutigen Abstimmung des EU-Parlamentes wird nun die Kommission aktiv aufgefordert den absoluten Schutz des großen Beutegreifers zu überprüfen.

„Ich bin zuversichtlich, dass nun der Realität ins Auge geblickt wird und auch die EU-Kommission das Abstimmungsergebnis des Parlamentes sowie der Einschätzung der weltweiten Naturschutzorganisation IUCN Rechnung trägt und den absoluten Schutzstatus des Wolfes überdenkt“, unterstreicht Pröll.

Bereits im Sommer hatte die IUCN die europäische Wolfspopulation positiv bewertet, sodass der Wolf in Europa nicht mehr als gefährdete Tierart angesehen wird.

LINK: Positionspapier – Große Beutegreifer

Über JAGD ÖSTERREICH

Der Dachverband JAGD ÖSTERREICH ist der Zusammenschluss aller neun österreichischen Landesjagdverbände und vertritt die Interessen der rund 130.000 österreichischen Jägerinnen und Jäger auf nationaler und internationaler Ebene.

Der Beitrag JAGD ÖSTERREICH: EU-Parlament will Anpassung des Wolf-Schutzstatus erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Stellenausschreibung: Social Media & Content Management https://www.jagd-oesterreich.at/2022/11/07/stellenausschreibung-social-media-content-management/ Mon, 07 Nov 2022 08:17:08 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28902 Wir verstärken unser Team: Stellenausschreibung Social Media & Content Management „Jagd Österreich" ist der Zusammenschluss aller neun österreichischen Landesjagdverbände. Wir sind Koordinierungs- und Servicestelle für nationale und internationale Angelegenheiten und vertreten auf dieser Ebene die Interessen der rund 130.000 österreichischen Jägerinnen und Jäger. Für die Geschäftsstelle in Wien wird folgende Position ausgeschrieben: Social Media ... Weiterlesen >

Der Beitrag Stellenausschreibung: Social Media & Content Management erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>

Wir verstärken unser Team:
Stellenausschreibung Social Media & Content Management

„Jagd Österreich“ ist der Zusammenschluss aller neun österreichischen Landesjagdverbände. Wir sind Koordinierungs- und Servicestelle für nationale und internationale Angelegenheiten und vertreten auf dieser Ebene die Interessen der rund 130.000 österreichischen Jägerinnen und Jäger.

Für die Geschäftsstelle in Wien wird folgende Position ausgeschrieben:

Social Media & Content Management (Vollzeit)

Deine Hauptaufgaben:

  • Du arbeitest in einem jungen, kreativen Team und übernimmst die operative Betreuung und die Weiterentwicklung unserer Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, YouTube, …), analysierst regelmäßig relevante Erfolgszahlen und zeigst Verbesserungsmöglichkeiten auf.
  • Du unterstützt im Content Management und in der Weiterentwicklung der Websites von Jagd Österreich (www.jagd-oesterreich.at, www.jagdfakten.at, www.wild-oesterreich.at & www.forstjagddialog.at).
  • Du produzierst hochwertige Text-, Bild- und Videoinhalte für unsere unterschiedlichen Kanäle und unterstützt unser Team bei der Content-Entwicklung für neue und bestehende Kampagnen und Projekte.
  • Zu deinen Aufgaben zählen auch Recherchetätigkeiten, die Vorbereitung von Pressemitteilung in Abstimmung mit der Geschäftsleitung, sowie die Dokumentation & Archivierung der Drucksorten von Jagd Österreich.

Dein Profil:

  • Du hast bereits Berufserfahrung oder bringst die nötigen Ausbildungen in diesem Bereich mit.
  • Du hast einen fachlichen Zugang zur Jagd, was durch die bestandene Jagdprüfung oder einer in Österreich als gleichwertig anerkannten Ausbildung zum Ausdruck gebracht werden kann.
  • Du verfügst über exzellente EDV-Anwendungsfähigkeiten (Office, GIS, WordPress, Photoshop, Illustrator) und lebst Social Media, kennst aktuelle Trends und kannst sie zielgerichtet für unsere Kanäle einsetzen.
  • Du hast eine sehr gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift sowie ausgezeichnete Rechtschreibkenntnisse. Gute Kenntnisse in englischer und einer weiteren europäischen Fremdsprache sind ein Plus
  • Du steckst voller Ideen und Leidenschaft für die Jagd und die Verwertung nachhaltig gewonnener Lebensmittel und willst dich in diesem facettenreichen Thema weiterbilden.
  • Absolute Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit.
  • Selbständiges und strategisches Denken, schnelle Auffassungsgabe, Teamfähigkeit, Zielorientiertheit sowie Leistungsfähigkeit und Flexibilität, wie auch eine starke Identifikation mit den vier Säulen der Jagd Österreich sind Voraussetzung

Wir bieten für die Position ein Gehalt von mindestens € 2.018,04 brutto/Monat, Überbezahlung möglich, Dienstbeginn ab sofort. Auch eine flexible Teilzeitmöglichkeit auf Basis von 20h/ Woche ist eine Option.

Bewirb dich für unsere Stellenausschreibung Social Media & Content Management:

  • Sende uns Deine vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Motivationsschreiben bitte ausschließlich per Mail bis spätestens Mittwoch, den 30. November 2022 an office@jagd-oesterreich.at.

Der Beitrag Stellenausschreibung: Social Media & Content Management erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Border Terrier als Jagdhund bald auch in Österreich? https://www.jagd-oesterreich.at/2022/08/29/border-terrier-als-jagdhund-bald-auch-in-oesterreich/ Mon, 29 Aug 2022 10:17:37 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28949 In Österreich gibt es mittlerweile eine immer größer werdende Gruppe an Hundeführern mit jagdlich geführten Border Terriern, die nun dafür werben, dass diese Jagdhunderasse auch in Österreich anerkannt wird! Der Vorstand des ÖKV und des ÖKFT haben Ihre Zustimmung bereits gegeben und so gilt es noch einige Details mit dem ÖJGV bzgl. der Durchführung ... Weiterlesen >

Der Beitrag Border Terrier als Jagdhund bald auch in Österreich? erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>

In Österreich gibt es mittlerweile eine immer größer werdende Gruppe an Hundeführern mit jagdlich geführten Border Terriern, die nun dafür werben, dass diese Jagdhunderasse auch in Österreich anerkannt wird! Der Vorstand des ÖKV und des ÖKFT haben Ihre Zustimmung bereits gegeben und so gilt es noch einige Details mit dem ÖJGV bzgl. der Durchführung zu klären.

Die „Border Gang Austria“ hofft sehr, dass die Aufnahme noch im Jahr 2022 stattfindet und eine weitere Jagdhunderasse in Österreich offiziell Ihre Arbeit leisten darf! „Frei nach dem Motto „let them live their passion“! sollen dies kleinen Kämpfer endlich ihrer Bestimmung – der Jagd – auch in Österreich offiziell zugeführt werden“, so Renate Knorr für die „Border Gang Austria“.

Der Border Terrier mag für einen Laien einem Mischling gleichen, doch hat sein natürliches, seit über 100 Jahren unverändertes Erscheinungsbild diese Rasse bis dato davor bewahrt zu einem „Mode-Hund“ zu werden!

Ursprünglich für die Fuchs- und Otterjagd an der Grenze zwischen England und Schottland gezüchtet, war er ausschließlich für die Jagd im Einsatz und diese Aufgabe meistert der Border bis heute perfekt! Typisch für diese Rasse ist der „Otterkopf“ – die Schädelform gleicht jener des europäischen Fischotters. Ein Muss bei der Zucht ist die Spannbarkeit des Brustkorbes unterhalb der Vorderläufe! Schnell genug, um über weite Strecken mit galoppierenden Pferden mithalten zu können und klein genug, um in einen Fuchsbau zu passen. Je nach Jagdgebiet wird er in den verschiedensten Ländern Weltweit für Baujagd, Nachsuche, Schwarzwild, stöbern, Niederwildjagd, Wasserarbeit, Jagd mit Pferd, usw. eingesetzt.

Sein Haarkleid ist sehr harsch und rau, was ihn vor Dornen und Gestrüpp schützt. Ferner sei der Haarstruktur gedankt, dass Nässe und Schmutz kaum aufgenommen werden. Wird der Border regelmäßig getrimmt, haart er kaum. Dazu kommt sein einzigartiger Charakter! Im Haus ist er ruhig und äußerst brav und äußerst Familienfreundlich – draußen der furchtlose, kleine Draufgänger! Schon im 18ten Jahrhundert wurde der Border Terrier in teils großen Rudeln zu Jagd geführt, was ihn zu einem äußerst umgänglichen, sozialen Artgenossen macht. Dies ist sicher auch der Grund, warum viele Border- Führer zwei oder mehrere Hunde halten.

Weiters gilt der Border Terrier als sehr leichtführig und Besitzer bezogen. Dies macht die Arbeit mit ihm äußerst angenehm und einfach. Er arbeitet gerne mit und für seinen Hundeführer. Reine Zwingerhaltung ist für den Border nicht vorteilhaft, eine „harte Hand“ nicht notwendig und eher negativ in der Arbeit. Diese Eigenschaften macht ihn auch zum perfekten Hund für Erstlingsführer!

Die Border Gang Austria ersucht alle Border Terrier Führer mit Österreichischer Jagdkarte sich zu melden um eine Liste für den ÖJGV zu erstellen. Kontakt: noe@renate-knorr.info

Weidmannsheil und Suchenheil

Für die Border Gang Austria

Renate Knorr

Jagdfakten.at informiert:
Welche Hunderassen eigenen sich zur Jagd

Der Beitrag Border Terrier als Jagdhund bald auch in Österreich? erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Falknerei: Ernährung von Greifvögeln in menschlicher Obhut https://www.jagd-oesterreich.at/2022/08/03/falknerei-ernaehrung-von-greifvoegeln-in-menschlicher-obhut/ Wed, 03 Aug 2022 12:42:42 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28922 Futterküken sind unerlässlich für die Ernährung von Greifvögeln in menschlicher Obhut Kalzium, Spurenelemente und Mineralstoffe sind nur drei von vielen Nährstoffen, die ein Greifvogel beim Verzehr von Futterküken zu sich nimmt. Kein anderes Futter ist so essentiell für die ausgewogene Ernährung der Vögel. Deshalb war es der ZÖF (Zentralstelle Österreichischer Falknervereine) ein großes Anliegen, dass ... Weiterlesen >

Der Beitrag Falknerei: Ernährung von Greifvögeln in menschlicher Obhut erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Futterküken sind unerlässlich für die Ernährung von Greifvögeln in menschlicher Obhut

Kalzium, Spurenelemente und Mineralstoffe sind nur drei von vielen Nährstoffen, die ein Greifvogel beim Verzehr von Futterküken zu sich nimmt. Kein anderes Futter ist so essentiell für die ausgewogene Ernährung der Vögel. Deshalb war es der ZÖF (Zentralstelle Österreichischer Falknervereine) ein großes Anliegen, dass Futterküken aus heimischer Produktion weiterhin zur Verfügung stehen. In Deutschland zum Beispiel müssen Futterküken aufgrund eines Verbotes seit Anfang 2022 aus aller Welt importiert werden.

Klar ist, dass eine Diskussion über Tierschutz immer möglich sein muss und, dass dies ein Thema ist, dem wir uns widmen müssen. Für Greifvögel sind männliche Futterküken aber als Ernährung alternativlos. Deshalb unterstützte die ZÖF die QGV (Qualitätsgeflügelvereinigung) bei einer umfassenden Studie zum heimischen Futterkükenmarkt. Im ersten Teil der Studie wurden alle Brütereien nach den Absatzwegen der männlichen Küken befragt. Dabei zeigte sich, dass 2019 immerhin rund 1,5 Millionen Küken unnötig in der Tierkörperverwertung landeten.

 

Ernährung von Greifvögeln in menschlicher Obhut: Absatzwege männlicher Legeküken

 

Bereits 11% bzw. mehr als eine Million aller Hahnenküken wurden im Jahr 2019 bereits als sogenannten „Junghahnen“ aufgezogen. Die Aufzucht der männlichen Legeküken startete im BIO-Segment im November 2014 auf Initiative der „Eiermacher GmbH“.

6,6 Mio bzw. 70% der im Jahr 2019 geschlüpften Hahnenküken wurden zur Fütterung an heimische Zoos, an Tierparks, Greifvogelstationen und Falkenzüchter abgegeben.

Interessant war auch das Ergebnis, dass rund 3% der Küken als Futterquelle auch an Tierschutzhäuser und insbesondere auch an Storchenaufzuchtstationen abgegeben wurden. Durch diese Erhebung wurde erstmals die Diskussion über den bisherigen Blickwinkel der Geflügelwirtschaft hinaus verändert.

Die QGV startete unmittelbar nach dem Vorliegen dieser Statistik im Oktober 2020 eine weitere Erhebung. Möglichst viele Zoos, Tierparks sowie Greifvogelstationen Österreichs wurden mittels einem Fragebogen kontaktiert und befragt.

Die Erhebung umfasste die Daten über

  • den Mengen-Bedarf an Futterküken,
  • die Herkunft der Küken beim Einkauf,
  • die Ziel-Tierarten, für die diese Futterküken benötigt werden, und
  • den Zustand der Küken (frisch oder tiefgefroren).

Dank einer sehr hohen und vor allem auch qualifizierten Beteiligung an dieser Erhebung war es der QGV sehr rasch möglich, wesentliche Schlüsse zu ziehen und wertvolle Informationen für die beginnenden politischen Gespräche verfügbar zu haben.

Alleine die Datenlage der bereits im November 2020 vorliegenden Antworten der antwortenden Zoos und Greifvogelstationen zeigte, dass zusätzlich zu den von den österreichischen Brütereien direkt an Falknereien und Zoos abgegebenen frischen Küken jährlich ein umfassendes Volumen von Futterküken tiefgefroren aus Deutschland eingeführt wird. Bereits dieses Teil-Ergebnis bewirkte die Schlussfolgerung, dass der Markt bzw. der Bedarf für Futterküken in Österreich keinesfalls von den österreichsichen Brütereien versorgt werden kann. Anders formuliert, die Einfuhr von Futterküken spielt eine gravierende Rolle!

Selbstverständlich war uns bei diesen Erhebungen nicht nur die Herkunft der Küken und die benötigte Menge wichtig. Aus fachlicher Sicht war natürlich auch interessant, für welche Tiere die Eintagsküken aus den Lege-Brütereien als Futtergrundlage benötigt werden.

 

QGV baut erfolgreiche Kooperation zu OZO und ZÖF auf

Zu Beginn des Jahres 2021 knüpfte die QGV Kontakte zur Österreichischen Zoo Organisation (kurz: OZO) und zu den Falknerverbänden. DDr. Artmann (OZO-Präsident und Direktor Zoo Schmiding) und Dr. Hering-Hagenbeck (OZO-Vize-Präsident und Direktor Zoo Schönbrunn) sowie ZÖF-Präsident Oberhauser (ZÖF = Zentralstelle österreichischer Falknereien).

 

Intensiver Einsatz der Falkner für die Verfügbarkeit von Futterküken Im Bild: ZÖF-Präsident Heinz Oberhauser (Mitte) mit ZÖF-Vizepräsident Martin Ranzenhofer (links im Bild) und DI Stefan Weber (QGV) anlässlich einem von mehreren Besprechungen und Beratungen

 

Sowohl die OZO als auch die ZÖF unterstützten intensiv die QGV-Erhebungen.  Bis zum Sommer 2021 konnte die QGV-Studie fertiggestellt werden. Ausführliche und bis dahin nicht verfügbares Datenmaterial über den Futterkükenmarkt Österreichs konnten  dargestellt werden.

Analysiert man den Anfall von männlichen Legeküken in österr. Brütereien, so wird deutlich, dass ein konstantes Mengenniveau von rund 9,5 Mio Stk Küken in Österreich verfügbar ist.

Aufgrund aller verfügbaren Daten der Erhebungen kann jedoch dargestellt werden, dass nur rund 50% des tatsächlichen Bedarfs an Futterküken aus österreichischer Produktion gedeckt werden kann.

 

Die aus dem Ausland nach Österreich gelieferte Menge Futterküken (übrigens: zu 100% im tiefgekühlten Zustand) ist ziemlich gleich groß.

Koordination der politischen Bemühungen durch die ZAG

Während der Geflügelgesundheitsdienst QGV die Position des Vermittlers zwischen der Geflügelwirtschaft und den Futterkükenverwendern (Zoos, Tierparks, Falknereien …) einnahm leitete ZAG-Geschäftsführer DI Michael Wurzer die politischen Gespräche mit den Vertretern des Ministerbüros des Gesundheitsministeriums und des Landwirtschafts-ministeriums.

Die ZAG vereinbarte mit beiden Ministerien die Abhaltung von Arbeitsgruppensitzungen zur eingehenden Beratung zu den Themen eines sogenannten „3-Säulen-Modells“.

Die erwähnten Arbeitsgruppen umfassten VertreterInnen des BMSGPK, des BMLRT, der parlamentarischen VertreterInnen beider Regierungsparteien, des Instituts für Ethik in der Tierhaltung der VetMedUni Wien und der Landwirtschaftskammer Österreich. Seitens der Futterkükenverwender waren die Präsidenten der OZO und der ZÖF und aus dem Bereich der Geflügelwirtschaft die ZAG, die Eier-EZG sowie Vertreter der heimischen Legebrütereien und schließlich die QGV vertreten.

Je nach Thema wurden externe ExpertInnen beigezogen. Es fanden drei Arbeitsgruppensitzungen (kurz: AG) statt, die sich jeweils einer der „drei Säulen“

  1. der Anerkennung der Futterküken als berechtigten Grund auch künftig Eintagsküken zu töten,
  2. die Aufzucht von männlichen Legeküken in der sogen. „Junghahnenaufzucht“
  3. die Option einer Früherkennung des Geschlechts während der Brut im Ei widmeten.

Die 1. AG widmete sich der 1. Säule, den „Futterküken“. Präsident DDr. Andreas Artmann erläuterte dabei ausführlich die Bedeutung der Futterküken als Nahungsgrundlage für die Versorgung einer Vielzahl von Tieren in den Zoos. Die  Studie der QGV zum Futterkükenmarkt Österreichs bildete den Kern dieser AG.

In der 2. AG leistete QGV Obm.-Stv. Manfred Söllradl den Basisbeitrag zum Thema Junghahnenaufzucht

Branchenvereinbarung nach umfangreichen Gesprächen

Im Dezember 2021 wurde die seitens der QGV ausgearbeitete Branchenvereinbarung für den künftigen Umgang mit männlichen Legeküken in Österreich im Rahmen einer abschließenden Besprechung von Jens Karg und Mag. Thomas Schobesberger (Kabinett HBM Dr. Wolfgang Mückstein), Andreas Kugler, BSc (Kabinett FBM Elisabeth Köstinger) gemeinsam mit ZAG und QGV finalisiert und endgültig akkordiert.

Mit dieser Branchenvereinbarung ist gewährleistet, dass das Töten von männlichen Legeküken in Österreich und die Verwendung als Futter für Zootiere, Greifvögel etc. auch künftig rechtlich als erlaubt gilt und erhalten bleibt!

Der Beitrag Falknerei: Ernährung von Greifvögeln in menschlicher Obhut erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
FACE: Petition zum Schutz der Jagd! https://www.jagd-oesterreich.at/2022/07/29/face-petition-zum-schutz-der-jagd/ Fri, 29 Jul 2022 12:17:04 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28910 Die Jagd in Europa steht unter Druck! Unterzeichnen Sie diese Petition zum Schutz der Jagd! Unterzeichnen Sie die Petition >> SignForHunting.com<< und helfen Sie mit, die Bedrohungen für die Jagd in ganz Europa zu bekämpfen. Es dauert nur wenige Sekunden, wird aber großes bewirken! Was Brüssel in Sachen Jagd und Naturschutz entscheidet, hat große Auswirkungen auf ... Weiterlesen >

Der Beitrag FACE: Petition zum Schutz der Jagd! erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Die Jagd in Europa steht unter Druck!
Unterzeichnen Sie diese Petition zum Schutz der Jagd!

Unterzeichnen Sie die Petition >> SignForHunting.com<< und helfen Sie mit, die Bedrohungen für die Jagd in ganz Europa zu bekämpfen. Es dauert nur wenige Sekunden, wird aber großes bewirken!

Was Brüssel in Sachen Jagd und Naturschutz entscheidet, hat große Auswirkungen auf Österreich. Aktuell kommen 80 % der jagd- und naturschutzrelevanten Vorschriften und Regelungen aus Brüssel.

Die Kampagne thematisiert viele Beispiele problematischer Entscheidungen. Eines davon war der glücklicherweise gescheiterte Versuch, die Jagd und den Fischfang in neu eingerichteten, streng geschützten Gebieten zu verbieten, die 10 % der EU-Fläche umfassen sollten. Andere Beispiele sind etwa die Beschränkungen der Vogeljagd, des Managements von Großraubtieren und das Verbot von bleihaltiger Munition.

Während wir in Europa vor großen Herausforderungen stehen, die es zu lösen gilt, sind einige Brüsseler Entscheidungsträger weiterhin darauf fixiert, die Jagd unnötig einzuschränken. Zum Start der Initiative erklärte FACE Präsident Torbjörn Larsson hierzu: „Wir stehen vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, insbesondere angesichts von Vorschlägen, die hinter verschlossenen Türen für Europas Jäger ausgearbeitet werden. Diese Kampagne ist ein wichtiger Schritt und ein Appell an die politischen Entscheidungsträger in Brüssel zu einem Kurswechsel und zur Zusammenarbeit mit uns!“

„Es ist wichtig, dass sich jede Jägerin bzw. Jäger 5 Sekunden Zeit nimmt diese Petition zu unterzeichnen, um damit dem europäischen Jagdverband den Rücken zu stärken. Wir beobachten zunehmend, dass europäische Gesetzesnovellen z.B. im Umwelt- und Agrarbereich Verschlechterungen für die Jagdpraxis in Österreich bedeuten. Es ist Zeit, dass die europäischen Institutionen die Jagd als gelebten Arten- und Naturschutz anerkennen und gemeinsam mit uns Lösungen erarbeiten“, unterstreicht Präsident Josef Pröll die Wichtigkeit der Petition.

Diese Petition wurde von dem Europäischen Verband für die Jagd und Wildtiererhaltung (FACE) und ihren Mitgliedern ins Leben gerufen. Mit Ihrer Unterstützung werden wir die jagdfeindlichen Bedrohungen in Österreich und Europa bekämpfen.

Unterzeichnen Sie die Petition zur Unterstützung der Jagd und des Naturschutzes. SignForHunting.com

Bitte leiten Sie dies an Ihre Freunde und Kollegen weiter, und bitten Sie sie, die Petition zu unterzeichnen und weiterzuleiten.

Der Beitrag FACE: Petition zum Schutz der Jagd! erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Burgenlands Jägerschaft wählt neuen Landesjägermeister https://www.jagd-oesterreich.at/2022/05/27/burgenlands-jaegerschaft-waehlt-neuen-landesjaegermeister/ Fri, 27 May 2022 07:50:17 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28756 Rund 70 Delegierte – Entsandte aus den Kreisen der burgenländischen Jägerschaften – trafen sich heute im Rahmen des Landesjagdtages 2022 in der INFORM Halle Oberwart, um dort im feierlichen Rahmen unter Begleitung der Jagdhornbläsern einen neuen Vorstand sowie Landesjägermeister zu wählen. Nach einer 5jährigen Amtsperiode tritt der bestehende Vorstand des Bgld. Landesjagdverbandes rund um LJM ... Weiterlesen >

Der Beitrag Burgenlands Jägerschaft wählt neuen Landesjägermeister erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Rund 70 Delegierte – Entsandte aus den Kreisen der burgenländischen Jägerschaften – trafen sich heute im Rahmen des Landesjagdtages 2022 in der INFORM Halle Oberwart, um dort im feierlichen Rahmen unter Begleitung der Jagdhornbläsern einen neuen Vorstand sowie Landesjägermeister zu wählen.

Nach einer 5jährigen Amtsperiode tritt der bestehende Vorstand des Bgld. Landesjagdverbandes rund um LJM Ing. Roman Leitner und LJM-Stvin Dr. Charlotte Klement nicht mehr zur Wahl an und übergibt die Agenden rund um die Verwaltung der Jagd Burgenland an ein komplett neues Team. Für seine Verdienste erhielten Leitner und Klement das goldene Verbandsabzeichen im feierlichen Rahmen überreicht.

Das Auslaufen der Funktionsperiode des alten Vorstandes des Landesjagdverbandes ermöglicht dem neuen Team ein freies Gestaltungsfeld, um den Verband bestmöglich durch die bevorstehenden Zeiten zu begleiten. Dabei wünschen wir dem neuen Vorstand viel Erfolg und gutes Gelingen!“, so der scheidende Landesjägermeister Ing. Roman Leitern ergriffen.

Ing. Roman BUNYAI, MA, bisheriger Geschäftsführer des Landesjagdverbandes wurde mit 97 % der Delegiertenstimmen unter dem Vorsitz der Wahlkommission vertreten durch WHRin Mag.a Ljuba Szinovatz zum neuen Landesjägermeister des Burgenlandes gewählt! Als Leiter der wild- und waldpädagogischen Ausbildungsstätte „Werkstatt Natur“ und Geschäftsführer des Landesjagdverbandes hat Bunyai bereits seit über 20 Jahren äußerst erfolgreich die Geschicke des Bgld. Landesjagdverbandes mitgestaltet. Wichtige Projekte wie z.B. der Aufbau Österreichs größter „Waldschule“, die Entwicklung eines einzigartigen Aus- und Weiterbildungsprogrammes für die Jägerschaft, aktive Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung, die Initiierung der Wildbretdirektvermarktungskampagne und vieles mehr sind seinem Engagement zu verdanken.

Sehr gerne nehme ich die Funktion des Landesjägermeisters an, um den Landesjagdverband in diesem Umbruchsjahr 2022 mit vollem Einsatz zu leiten! Es ist mir eine Ehre, die Burgenländische Jägerschaft gemeinsam mit dem neuen Vorstand in diesen herausfordernden Zeiten und Neuausrichtung der gesamten jagdlichen Strukturen im Burgenland bis Jahresende begleiten und so auch weiterhin optimal unterstützen zu können!“, so LJM Ing. Roman Bunyai überaus erfreut über das äußerst positive Wahlergebnis.

 

vlnr: neuer Landesjägermeister Fö.Ing Roman Bunyai MA, LJM aD. Roman Leitner, LJM Stvin a.D. Charlotte Klement, Vorstandsmitglied a.D. Herbert Pfeiffer, Vorstandsmitglied Mag. Franz Klein, Vorstandsmitglied Ing. Christian Kalab; Quelle: Landesjagdverband Burgenland

 

Bunyai wird entsprechend dem neuen Jagdgesetz, das die Auflösung des Landesjagdverbandes als Körperschaft öffentlichen Rechts per Jahresende vorsieht, somit der letzte Landesjägermeister Burgenlands in dieser Form sein. Unterstützen werden ihn dabei LJM Stv. Anton Putz sowie die beiden weiteren Vorstandsmitglieder Mag. Franz Klein und Ing. Christian Kalab, die ebenfalls am heutigen Jagdtag neu gewählt wurden. Eine wesentliche Aufgabe des neuen Vorstandes wird unter anderem die geregelte Übergabe des Landesjagdverbandes und seiner Agenden an das Amt der Bgld. Landesregierung sein sowie die Begleitung des bereits laufenden Prozesses einer Jagdvereinsgründung mit eigenem Vorstand und Obmann bzw. Obfrau. Die gesetzlich verankerten hoheitlichen Aufgaben der Jagd, wie z.B. die Jagdkartenverlängerung oder die Einhebung der Jagdabgabe, werden bereits seit Anfang des Jahres durch die Abteilung der Ländlichen Entwicklung sowie den Bezirksverwaltungsbehörden übernommen.

„Ich sehe die Neustrukturierung der ‘Jagd Burgenland‘ als große Aufgabe und freue mich darauf, diese in den nächsten 7 Monaten bestmöglich zu begleiten. Nichts destotrotz stehen neben den internen Prozessen aber auch wichtige Agenden auf der Tagesordnung der Jägerschaft, die keinen Aufschub dulden. Hier möchte ich nur den Klimawandel und den bevorstehenden heißen Sommer mit Wasserknappheit für unsere Wildtiere ansprechen, explodierende Wildschäden oder die vor der Grenze kursierende Afrikanische Schweinepest! Hier gilt es rasch und unbürokratisch unterstützende Maßnahmen und Projekte zu kreieren.“, so Bunyai.

Als kooperativer Brückenbauer zwischen der Jägerschaft und den politischen und administrativen Einheiten der Landesregierung sieht sich Bunyai, der für die nächsten Monate bereits große Pläne hat.

In erster Linie geht es jetzt auch darum, die Jagd allgemein in den unterschiedlichsten Bereichen als wichtigen Stakeholder für die Zukunft erfolgreich zu positionieren! Wildtiere und die Bewirtschaftung ihrer Lebensräume sowie die Gestaltung und Pflege dieser durch die burgenländische Jägerschaft haben wesentlichen Einfluss auf Naturschutz, Tourismus-& Freizeitwirtschaft sowie Land-& Forstwirtschaft. Der Landesjagdverband und die über 7000 JägerInnen sind hier weiterhin Partner und aktiver Gestalter für unsere Jagd Burgenland. Dies kann jedoch nur erfolgreich und zukunftsträchtig Hand in Hand mit der Landesregierung und den neuen zuständigen Stellen im Land funktionieren. Hier heißt es also bestmögliche Abstimmungen für die Jägerschaft zu schaffen und für den Aufbau von zukunftsorientierten Strukturen zu sorgen.“, so Bunyai abschließend anlässlich des Landesjagdtages mit einem kräftigen Weidmannsheil.

 

Der Beitrag Burgenlands Jägerschaft wählt neuen Landesjägermeister erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
NÖ Jagdverband: Jägerinnen & Jäger für Kitzrettung im Einsatz https://www.jagd-oesterreich.at/2022/05/18/noe-jagdverband-jaegerinnen-jaeger-fuer-kitzrettung-im-einsatz/ Wed, 18 May 2022 13:04:50 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28767 Gemeinsam mit Landwirten tragen Jägerinnen und Jäger Kitze und Hasen vor der ersten Mahd aus Feldern aus, um unnötiges Tierleid zu vermeiden und gesundes Futter für die Landwirtschaft sicherzustellen. Die Jägerinnen und Jäger sind in den nächsten Tagen gemeinsam mit der Landwirtschaft im Einsatz, um Rehkitze aus den Feldern auszutragen und so vor dem Mähtod ... Weiterlesen >

Der Beitrag NÖ Jagdverband: Jägerinnen & Jäger für Kitzrettung im Einsatz erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Gemeinsam mit Landwirten tragen Jägerinnen und Jäger Kitze und Hasen vor der ersten Mahd aus Feldern aus, um unnötiges Tierleid zu vermeiden und gesundes Futter für die Landwirtschaft sicherzustellen.

Die Jägerinnen und Jäger sind in den nächsten Tagen gemeinsam mit der Landwirtschaft im Einsatz, um Rehkitze aus den Feldern auszutragen und so vor dem Mähtod zu bewahren. Die Jungtiere werden von den Rehgeißen im hohen Gras auf Feldern und Wiesen versteckt, um sie vor natürlichen Feinden zu schützen. Die Kitze haben kaum Geruch, vertrauen auf ihre Deckung und verharren in den ersten Lebenswochen auf ihrem Liegeplatz. Die Geiß sucht sie nur manchmal zum Putzen und Säugen auf. Die gleichzeitig mit dem Setzen der Jungtiere beginnende Mahd birgt daher ein hohes Risiko für die Kitze. Da sie im hohen Gras nicht sichtbar sind, drohen ihnen durch die Erntemaschinen schwere Verletzungen.

„Die Kitzrettung ist eine wichtige Maßnahme, die die Wildtiere schützt und der Landwirtschaft zugutekommt. Zum einen werden die Kitze ausgetragen und so vor Verstümmelung oder tödlichen Verletzungen bewahrt. Es schützt aber auch landwirtschaftliche Nutztiere, da sie durch den verunreinigten Grasschnitt an Botulismus erkranken und verenden können. Daher sind die Jägerinnen und Jäger mit Drohnen, Jagdhunden und Wildlampen sowie die Landwirte mit Wildrettern auf ihren Erntemaschinen im Einsatz, um die Kitze zu retten und zu schützen“, so Landesjägermeister Josef Pröll. Gerettet werden auch Hasen, die einen ähnlichen Schutzreflex haben, sowie Gelege von bodenbrütenden Vögeln.

 

Die Jäger bringen die Rehkitze am Feld- oder Waldrand in Sicherheit.

 

Die unterschiedlichen Maßnahmen im Überblick:

  • Drohnen mit Infrarotkamera versprechen eine 95-prozentige Erfolgsquote. Da die Rehkitze vor allem am frühen Morgen eine höhere Temperatur als der Wiesenboden haben, werden sie auf der Infrarotkamera sichtbar.
  • Auch der Einsatz von Jagdhunden ist vielversprechend: Beim Durchschreiten der Wiesen am Vortag der Mahd werden die Wildtiere aufgrund des Hundegeruchs vergrämt und von der Geiß in den Nachstunden aus der Wiese gebracht. Es werden aber im hohen Gras auch Kitze gefunden und aus der Wiese ausgetragen.
  • Durch Lichtreflexe von Wildlampen werden die Tiere beunruhigt, weshalb die Geiß das Kitz aus dem Feld führt. Die Wildlampen werden am Vorabend der Mahd gemeinsam von Jägerschaft und Landwirt am Rand oder in der Wiese platziert und eingeschaltet.
  • Eine weitere Möglichkeit sind Wildretter, Wildwarner oder eine Wildsirene, die an der Landmaschine angebracht werden. Aufgrund des Hochfrequenztons verlassen die Wildtiere die landwirtschaftlichen Flächen.

Beim Austragen selbst tragen die Jägerinnen und Jäger Handschuhe und verwenden Gras, um ihren menschlichen Geruch nicht auf die Jungtiere zu übertragen. Dies könnte zu einem Verstoßen seitens des Muttertiers führen. Der NÖ Jagdverband appelliert in diesem Zusammenhang auch an alle Freizeitnutzer, Jungtiere nicht anzufassen: „Auch wenn die Jungtiere scheinbar verlassen wirken, sind die Elterntiere meist in unmittelbarer Nähe. Sollte eine Verletzung vermutet werden, gilt es den örtlichen Jäger zu verständigen. Dieser kann in solchen Fällen die passenden Schritte einleiten“, so Landesjägermeister Josef Pröll.

Der Beitrag NÖ Jagdverband: Jägerinnen & Jäger für Kitzrettung im Einsatz erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
JAGD ÖSTERREICH stellt sich neu auf https://www.jagd-oesterreich.at/2022/04/04/jagd-oesterreich-stellt-sich-neu-auf/ Mon, 04 Apr 2022 08:49:01 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28728 Jörg Binder ist neuer Generalsekretär von JAGD ÖSTERREICH. Lutz Molter rückt als stv. Generalsekretär auf. Viktoria Toff verstärkt das Team als Assistenz der Geschäftsführung. Mit 1. April stellt sich JAGD ÖSTERREICH neu auf und beruft den erfahrenen Juristen Jörg Binder zum Generalsekretär. Jörg Binder folgt damit Klaus Schachenhofer, der mit Ende Oktober 2021 in die ... Weiterlesen >

Der Beitrag JAGD ÖSTERREICH stellt sich neu auf erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Jörg Binder ist neuer Generalsekretär von JAGD ÖSTERREICH. Lutz Molter rückt als stv. Generalsekretär auf. Viktoria Toff verstärkt das Team als Assistenz der Geschäftsführung.

Mit 1. April stellt sich JAGD ÖSTERREICH neu auf und beruft den erfahrenen Juristen Jörg Binder zum Generalsekretär. Jörg Binder folgt damit Klaus Schachenhofer, der mit Ende Oktober 2021 in die Privatwirtschaft wechselte.

Mit der Bestellung von Jörg Binder zum Generalsekretär, wechselt ein versierter Verwaltungsjurist in die Geschäftsführung von JAGD ÖSTERREICH. Binder studierte Rechtswissenschaften in Graz und Bonn. Zuletzt war er Richter am Bundesverwaltungsgericht. Jagdlich verankert ist Jörg Binder im Industrie-, Wald- und Weinviertel. Als Universitätslektor lehrt Binder außerdem an der Universität für Bodenkultur Wien. Im Rahmen der Jungjägerausbildung unterrichtet er Jagdrecht, Wildbrethygiene und jagdliches Brauchtum in Wien und Perchtoldsdorf.

In der Funktion des Generalsekretärs übernimmt er das operative Geschäft des Verbandes und die Umsetzung der Beschlüsse der Landesjägermeisterkonferenz.

 

Lutz Molter steigt zum stellvertretenden Generalsekretär auf

Der langjährige Marken- und PR-Manager und Mitarbeiter der ersten Stunde wird den Verband zukünftig als stellvertretender Generalsekretär unterstützen und in dieser Funktion dem Generalsekretär zur Seite stehen. Seit November 2021 hat Molter als interimistischer Geschäftsführer in enger Abstimmung mit Präsident Josef Pröll den Verband geleitet. Sowohl seine langjährige Erfahrung in der jagdlichen Interessensvertretung auf internationaler und nationaler Ebene als auch seine breite Wissensbasis in den Projekten, Agenden und Anliegen der Jagd in Österreich bleiben somit dem Verband erhalten.

 

Viktoria Toff übernimmt die Karenzvertretung für Julia Trieb

Die Wildtierökologin Viktoria Toff unterstützt JAGD ÖSTERREICH als Assistenz der Geschäftsführung und übernimmt in dieser Funktion die Vertretung für Julia Trieb, die sich ab Ende April in die Karenz zurückzieht. Die Kärntnerin bringt neben den Studien der Agrarwissenschaften, der Wildtierökologie und des Wildtiermanagements an der Universität für Bodenkultur auch Erfahrungen in der Verbandsarbeit mit. Zuvor arbeitete Toff als persönliche Assistenz in der Leitung der Vorortkontrolle der Agrarmarkt Austria. In ihrem beruflichen Werdegang durchlief sie mehrere Stationen und so sammelte sie auch Erfahrungen bei der Kärntner Jägerschaft im Rahmen eines Fallwildprojektes. Die Mitarbeit am elterlichen Hof ist seit ihrer Kindheit Teil ihres Selbstverständnisses. Jagdlich engagiert ist Toff in Ihrer Heimatgemeinde.

 

Bild 1: v.r.n.l.: Präsident Josef Pröll mit Generalsekretär Jörg Binder und Generalsekretär-Stv. Lutz Molter (Credits: JAGD ÖSTERREICH/Anna Rauchenberger)

 

Bild 2: Präsident Josef Pröll heißt Jörg Binder im Team von Jagd Österreich willkommen (Credits: JAGD ÖSTERREICH/Anna Rauchenberger)

 

Über JAGD ÖSTERREICH

Der Dachverband JAGD ÖSTERREICH ist der Zusammenschluss aller neun österreichischen Landesjagdverbände und vertritt die Interessen der rund 130.000 österreichischen Jägerinnen und Jäger auf nationaler und internationaler Ebene.

Der Beitrag JAGD ÖSTERREICH stellt sich neu auf erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
„Wild im Bild“: Seeadler mit Nachwuchs beobachten https://www.jagd-oesterreich.at/2022/03/30/wild-im-bild-seeadler-mit-nachwuchs-beobachten/ Wed, 30 Mar 2022 11:14:04 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28734 Bereits zum zweiten Mal ist es dem WWF Österreich und PANNATURA gelungen, einen Seeadler-Horst im Livestream einzufangen und geben so exklusive Einblicke in das Brutverhalten einer der größten Greifvogelarten Europas. Der Stream ist ab sofort online unter pannatura.at frei zugänglich.  Nach seiner in vielen Regionen Europas vollständigen Ausrottung im 20. Jahrhundert ist der Seeadler (lat. ... Weiterlesen >

Der Beitrag „Wild im Bild“: Seeadler mit Nachwuchs beobachten erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
Bereits zum zweiten Mal ist es dem WWF Österreich und PANNATURA gelungen, einen Seeadler-Horst im Livestream einzufangen und geben so exklusive Einblicke in das Brutverhalten einer der größten Greifvogelarten Europas. Der Stream ist ab sofort online unter pannatura.at frei zugänglich. 

Nach seiner in vielen Regionen Europas vollständigen Ausrottung im 20. Jahrhundert ist der Seeadler (lat. Haliaeetus albicilla) aufgrund erfolgreicher Schutzmaßnahmen seit 2001 wieder in Österreich heimisch. Aktuell wird der Bestand österreichweit auf 45 Brutpaare geschätzt. Gemeinsam mit weiteren seltenen und streng geschützten Vogelarten fühlen sich die Adler in den abwechslungsreichen Lebensräumen von PANNATURA im Großraum Neusiedlersee sichtlich besonders wohl.

Seit mehreren Jahren sind entsprechende Bruterfolge dokumentiert und es konnte heuer, wie bereits 2019, wieder rechtzeitig vor der Brutzeit eine gut getarnte Webkamera von einem Baumkletterer bei einem besetzten Adlerhorst in rund 25 Metern Höhe montiert werden. Die Webcam ist solarbetrieben und völlig autark, sodass die Nestbewohner nicht gestört werden.

„Dieses erfolgreiche Projekt beweist, dass zeitgemäße Land- und Forstwirtschaft kein Widerspruch zu Natur- und Artenschutzanliegen ist, sondern diese gerade durch eine vernetzte Denkweise gezielt unterstützt“, so Geschäftsführer DI Matthias Grün über die Erfolge der letzten Jahre. Seit über zehn Jahren stellt Esterhazy gemeinsam mit dem WWF das Bestreben zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt auf den rund 44.000 Hektar umfassenden Flächen von PANNATURA unter Beweis. PANNATURA fungiert als Dachmarke der drei Unternehmensbereiche Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz bei Esterhazy. Der Betrieb wurde 2017 für seine sichtbaren Bemühungen und seine nachhaltige Wirtschaftsweise mit dem Wildlife Estates Label der European Landowner Organisation (ELO) ausgezeichnet.

 

 

In den vergangenen zwei Jahren konnten in Kooperation mit dem WWF auch nestjunge Adler erfolgreich beringt und mit GPS-Sendern versehen werden. Dies dient einerseits der Erforschung des Verhaltens der Greifvögel, aber auch deren Schutz, da dank der Sender die möglichen Todesursachen besser aufgedeckt werden können. WWF-Experte Christian Pichler ist erfreut über die Erfolge und empfindet einen verantwortungsvollen Umgang mit Wildtieren und der Natur als unerlässlich: „Die Rückkehr des ehemals ausgerotteten Seeadlers ist ein Paradebeispiel für die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen. Nur wenn der Mensch natürliche Lebensräume erhält, wiederherstellt und Tiere konsequent vor Verfolgung schützt, sind solche Erfolgsgeschichten möglich.“

Ab 30. März 2022 lassen sich die sensiblen Greifvögel unter dem Link www.pannatura.at/wildimbild für einige Wochen live beobachten. Der Livestream der Horstkamera ist über den PC oder das Mobiltelefon frei zugänglich, kurzzeitige Ausfälle können je nach Wetterlage vorkommen. Außerdem finden Sie auf der Website die Highlights der ersten Tage seit dem Schlüpfen der Jungvögel, sowie einen Rückblick zum ersten Seeadler-Stream 2019.

PANNATURA und der WWF wünschen viel Vergnügen und spannende Einblicke beim Livestream!

Über PANNATURA:
Die PANNATURA GmbH ist ein Unternehmen der Esterhazy Gruppe. Mit insgesamt rund 44.000 Hektar ist Esterhazy Österreichs größter privater Grundbesitzer, wobei die Flächen selbst unterschiedlicher nicht sein könnten: Sie umfassen Wälder ebenso wie landwirtschaftliche Nutzflächen, aber auch Naturschutzgebiete, Wasserflächen, Schilf und Hutweiden.
Rund 5.600 Hektar des Besitzes werden landwirtschaftlich genutzt. Ein Großteil der Flächen liegt dabei in oder unmittelbar angrenzend an ökologisch sensible Gebiete wie dem Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, Naturschutzgebiete oder Natura-2000-Gebiete.
PANNATURA ist sich der daraus entstehenden ökologischen Verantwortung bewusst und hat bereits 2002 sämtliche eigenbewirtschaftete Flächen auf biologische Bewirtschaftung umgestellt.

Der Beitrag „Wild im Bild“: Seeadler mit Nachwuchs beobachten erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
NÖ Jagdverband: Auf Natur & Wildtier-Bedürfnisse achten https://www.jagd-oesterreich.at/2021/12/14/noe-jagdverband-auf-natur-wildtier-beduerfnisse-achten/ Tue, 14 Dec 2021 11:38:19 +0000 https://www.jagd-oesterreich.at/?p=28703 NÖ Jagdverband appelliert, Wege freizuhalten, vorgesehene Parkplätze zu nützen und grundsätzliche Regeln in der Natur einzuhalten, um Wildtiere zu schonen. Wien, 14. Dezember 2021 – Aufgrund der steigenden Technologisierung und Mobilität sowie der damit verbundenen Schnelllebigkeit im Alltag erholen sich die Menschen vermehrt in der Natur – v.a. während der Eindämmungsmaßnahmen gegen das Corona-Virus. Durch die zunehmende Freizeitnutzung ... Weiterlesen >

Der Beitrag NÖ Jagdverband: Auf Natur & Wildtier-Bedürfnisse achten erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>
NÖ Jagdverband appelliert, Wege freizuhalten, vorgesehene Parkplätze zu nützen und grundsätzliche Regeln in der Natur einzuhalten, um Wildtiere zu schonen.

Wien, 14. Dezember 2021 – Aufgrund der steigenden Technologisierung und Mobilität sowie der damit verbundenen Schnelllebigkeit im Alltag erholen sich die Menschen vermehrt in der Natur – v.a. während der Eindämmungsmaßnahmen gegen das Corona-Virus. Durch die zunehmende Freizeitnutzung hat sich auch der Druck auf Wildtiere erhöht, was gerade im Winter und aufgrund der Überlebensstrategien einzelner Arten enorme Auswirkungen haben kann: „Im Winter haben Wildtiere v.a. drei Bedürfnisse: Ruhe, Äsung und Deckung. Werden diese nicht ausreichend gedeckt, kommt es zu Wildschäden, hohen Fallwildzahlen oder zum Abwandern der Tiere. Der NÖ Jagdverband appelliert daher an die Bevölkerung, bei der Freizeitnutzung die Lebensräume des Wildes zu respektieren, sich im Wald ruhig zu verhalten und sich an die Regeln zu halten. Dann steht einer Erholung in der Natur nichts im Wege“, so Niederösterreichs Landesjägermeister Josef Pröll, der auf sechs grundlegende Regeln verweist, die der NÖ Jagdverband zusammengefasst hat:

  • Immer auf (Forst-)Straßen oder markierten Routen und Steigen bleiben.
  • Hunde an die Leine nehmen. Sie können Wildtiere hetzen, verletzen oder sogar töten. Es dient aber auch dem Schutz der Hunde: Momentan ist Hauptrauschzeit (Brunftzeit) beim Schwarzwild, das dadurch unruhiger ist.
  • Aufenthalt in der freien Natur untertags und nicht in der Nacht sowie ruhiges Verhalten zu jeder Zeit.
  • Drohnennutzung und Paragleiten einschränken, auf ausreichenden Abstand achten.
  • Das Betretungsverbot von Fütterungsbereichen einhalten.
  • Den eigenen Müll wieder mit nach Hause nehmen.

Kein Verständnis hat Pröll jedoch für die vielen Freizeitnutzer, die Parkverbote missachten und auf Forst- und Güterwegen sowie in Zufahrten in Niederösterreichs Wäldern parken. „Die Natur ist kein Parkplatz. Die Wege und Straßen sind vielmehr wichtige Transportwege für Land- und Forstwirte sowie für Jägerinnen und Jäger. Sie werden dadurch bei ihrer Arbeit behindert. Sollte es zudem zu Notfällen kommen, können die Rettungskräfte nicht zufahren. Daher werden Wildparker keinesfalls toleriert und kostenpflichtig abgeschleppt“, so Pröll.

Jägerinnen & Jäger unterstützen in winterlicher Notzeit
Die Wildtiere reagieren im Winter besonders sensibel auf Beunruhigung. Aufgrund der kalten Jahreszeit und fehlenden Äsung reduzieren sie ihre Bewegung sowie den Stoffwechsel und senken die Körpertemperatur ab, um wertvolle Energie zu sparen. Wird das Wild durch äußere Einflüsse wiederholt beunruhigt, verbraucht es durch Stress und oft kilometerlange Flucht mehr Energie, als zur Verfügung steht. Dadurch kann ein Erschöpfungszustand eintreten, der auch zum Tod der Tiere führen kann. Insbesondere im Winter nach ausgiebigem Schneefall und bei tiefem Schnee steigt das Risiko, da weniger Äsung bereitsteht und die Fortbewegung im tiefen Schnee mehr Energie fordert.

„Daher sind die Jägerinnen und Jäger im Winter und bei hohen Schneelagen im Einsatz, um die fehlende natürliche Äsung durch Vorlage von Futter zu kompensieren. Das ist insbesondere in höheren Lagen notwendig, da das Rotwild sein Winterverhalten an den Menschen sowie die Verbauung der Landschaft angepasst hat und in seinen Sommereinständen bleibt, die im Winter weniger Äsung bieten“, so Pröll. Mit der Fütterung in Notzeiten erhalten die Jägerinnen und Jäger die Bestände bei Reh- und Rotwild gesund und minimieren das Risiko von Wildschäden. Beim Niederwild setzen die Jägerinnen und Jäger ganzjährig Hegemaßnahmen, um natürliche Äsung und Deckung zu bieten. Sollte die Schneedecke den Boden geschlossen bedecken, füttern sie in Notzeiten aber auch zu oder pflügen kleine Flächen in Wiesen oder Saaten frei, damit die Tiere zu Grünäsung kommen.

Über den NÖ Jagdverband
Der NÖ Jagdverband ist die Interessenvertretung der rund 35.400 Jägerinnen und Jäger in Niederösterreich. Im Interesse seiner Mitglieder setzt sich der NÖ Jagdverband für gute Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Jagdwesen auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene ein. Im Interesse des heimischen Wildes kümmert er sich um den Erhalt und die Verbesserung von Lebensräumen, um so für einen artenreichen und gesunden Wildbestand in Niederösterreich zu sorgen, der im Einklang mit der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung des Landes steht.

Der Beitrag NÖ Jagdverband: Auf Natur & Wildtier-Bedürfnisse achten erschien zuerst auf jagd-oesterreich.at.

]]>