Gams 2018-04-30T18:45:58+00:00

Das Gamswild

Die Gams ist ein ziegenähnlicher Hornträger. Wie bei den meisten horntragenden Wildarten besitzt auch das Weibchen („Gais“) Hörner („Krucken“). Diese sind allerdings etwas dünner als beim Männchen („Bock“) und an den Enden weniger stark nach hinten gekrümmt. Der Querschnitt dieser Krucken ist beim Bock etwa kreisrund, bei den Gaisen eher oval. Nach dem fünften Lebensjahr ist das hauptsächliche Wachstum der Hörner abgeschlossen und beträgt nur mehr wenige Millimeter. Die Hörner können bis. 30 cm lang werden und an der Basis einen Umfang von neun bis zehn Zentimeter aufweisen.

Der Körper der Gemse wirkt eher gedrungen. Im Sommer liegt die Fellfarbe zwischen einem fahlen Gelb und einem gelblichen Grau. Auffällig ist ein vom Maul bis zum Ohr laufender, schwarzer Streifen („Zügel“). Auch die Beine sind dunkel gefärbt. Im Winter sind die Gemse schwarzbraun bis schwarz. Nur Stirn, Wangen und die Innenseite der Ohren sind blass- bis hellgelb.

Fortpflanzung / Paarungszeit (Brunft):
Die Paarungszeit der Gemse wird Brunft genannt und findet im November statt. Die Gamsböcke kämpfen in dieser Zeit Rangordnung und Territorium untereinander aus. Der ranghöchste Bock wird Platzbock genannt und paart sich mit den meisten Gaisen. Die Trächtigkeitsdauer beträgt rund 26 Wochen. Zwischen Mai und Juni setzt die Gais ein, in selten Fällen auch zwei bis drei Kitze.

Ernährung:
Die Gams ernährt sich im Sommer überwiegend von Gräsern und Sträuchern. Im Winter sind Gräser bei hoher Schneelage schwerer zu erreichen, sodass sich die Tiere vermehrt den Sträuchern sowie den Trieben von Laub- und Nadelbäumen zuwenden.

Verbreitung:
Gemsen leben im Hochgebirge bis zur Gletscherregion und kommen im gesamten Alpenbereich vor. Durch ihre spreizbaren, hartgummiartigen Hufe („Schalen“) sind sie besonders gut für ein Leben in der Felsregion ausgestattet. Gemsen leben gemeinsam in Rudeln und sind hauptsächlich tagaktiv. Sie nutzen die frühen Morgen- und Vormittags- sowie die Abendstunden zur Nahrungsaufnahme. Über Mittag und in der Nacht ruhen sie.

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